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W A R U M ES U N S G I B T
Wie sie sicherlich schon an der eigenen Geldbörse gemerkt haben,
sind die Zeiten der großen Sprünge
vorbei.
In weißer Voraussicht war schon zu Pfarrer Steups Zeiten die
Gründung eines Fördervereins ins Auge
gefasst worden. Und wie von vielen befürchtet, kam es in den letzten
Jahren zu einer massiven Kürzung
und Umverteilung von Mitteln aus Kirchensteuern.
In unserer Gemeinde machte sich dies schon durch den Wegfall der
Stelle der Gemeindesekretärin und
durch die Umverlagerung der Kosten, die durch das Gemeindehaus
entstehen bemerkbar.
Obwohl in den letzten Jahren mit den Haushaltsmitteln, die wir
selbst verwalten, gut gewirtschaftet
wurde, ist abzusehen, daß weitere Einschränkungen die Lage soweit
verschärfen können, dass unser
Gemeindeleben massiv behindert werden kann.
Hier soll nun der Förderverein helfend eingreifen.
Durch den Aufbau eines finanziellen Grundstocks soll sichergestellt
werden, dass unerwartete Kosten
unsere Gemeindeaktivitäten nicht einschränken. Dabei liegt unser
Hauptaugenmerk auf der Erhalten
unseres Gemeindehauses, an dem die –GOTTSEIDANK- über 100%ige
Auslastung natürlich nicht spurlos
vorübergeht.
Aber ich zahle doch Kirchensteuer !!!!!
Stimmt !! Aber leider haben wir keinen Einfluß auf die Verteilung
dieser Mittel. Hier wird stur nach Anzahl
der Gemeindemitglieder verteilt, wobei es unerheblich ist, ob eine
Gemeinde lebt – wie bei uns – oder aber
eigentlich „tot“ ist. Nur über Mittel, die wir selbst
erwirtschaften, können wir frei verfügen. In etwa so:
„ Wenn sie eine warme Kirche haben wollen, bringen sei einen Brikett
mit“
Soweit sind wir natürlich hoffentlich noch lange nicht , aber wer
weiß? Sicher ist aber, sollten an unserem
Gemeindehaus aus sicherheitstechnischer Hinsicht oder baulich
bedingt Reparaturen entstehen, sind wir
zur alleinigen Zahlung verpflichtet.
In anderen Gemeinden haben solche Situationen schon zu Schließungen
der Häuser geführt.
Ein schlimmer Gedanke, wenn wir allein an die vielen Gruppen denken,
die diese Einrichtung nutzen. Wo
könnten sie sich treffen, wo hätten sie die gleichen Möglichkeiten,
die gleiche Atmosphäre?
Dies alles zu erhalten, geht nur mit Ihrer Hilfe |
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Hinten von links nach rechts: Martin Dreher, Erwin
Bärenz, Stefan Gegner
Vorne von links nach rechts: Simone Frank, Bärbel Behr, Christiane
Mauer-Peiffer |
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