Die Geschichte der Gemeinde Von den Anfängen bis heute

Das alte Pfarrhaus
Das alte Pfarrhaus stand am Goldsteinpark 1a und wurde 2018 abgerissen.
Entrümpelung des alten Kindergartens 2011
Festwoche Juli 2014
Grundsteinlegung September 2012
Einweihung des Gemeindehauses mit dem ehemaligen Pfarrvikar Scholtz
Festwoche Juli 2014 - Tag der Vereine auf dem Kirchenhof
Pfarrvikarin Irina Vöge, Pfr. T. Walter und Architekt T. Beha im Gespräch mit Peter Meister, dem Vereinsringvorsitzenden

Historie

Das Gebiet des ehemaligen Hofguts Goldstein wurde in den 1930er Jahren als Siedlung für etwa 4000 Bewohner entwickelt. Die Goldstein-Siedlung gehörte kirchlich zunächst zur Martinusgemeinde in Schwanheim ehe 1947 eine eigenständige Kirchengemeinde gegründet wurde. Der Neubau der Kirche wurde nach Plänen von Oberbaurat Ernst Görke von der Kirchenbauverwaltung errichtet und am 19. September 1954 eingeweiht.

Die Dankeskirchengemeinde – Ihre Entwicklung

Aus den Kirchenakten der Martinusgemeinde in Frankfurt-Schwanheim geht hervor, dass bereits am 25. August 1932 der Magistrat der Stadt Frankfurt über die Berücksichtigung der kirchlichen Interessen in der vorstädtischen Kleinsiedlung Goldstein beraten hat und den städtischen Ämtern entsprechende Weisungen erteilt hat. Vom Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Nassau in Wiesbaden wurde bereits zu dieser Zeit der Bau einer evangelischen Kirche mit Pfarrhaus und Kindergarten geplant. Der Erwerb eines dafür geeigneten Grundstücks zog sich aber über Jahre hin. Währenddessen wurden immer mehr Siedlerstellen in Goldstein bezogen. Die kirchliche Betreuung der Goldsteiner Protestanten oblag der evangelischen Martinusgemeinde in Schwanheim. Auch von dort aus wurde nach Möglichkeiten gesucht, wie und wo vorübergehend eine evangelische Notkirche in Goldstein eingerichtet werden kann.

Das alte Pfarrhaus und das Alte Gemeindehaus
Das neue Frankfurter Stadtdekanat nahm zum 1.1.2014 seine Arbeit auf.
Der Umzug aus dem alten Gemeindehaus in das neu erbaute Gemeindehaus mit der Verlegung des provisorischen Gemeindebüros stellte im März eine große Zäsur in der sechzigjährigen Geschichte der Gemeinde dar. Nach 46 Jahren wurde das alte Gebäude feierlich aufgegeben. Mit Bildern aus dem Leben der Gemeinde ließ man die Geschichte Revue passieren und verabschiedete das alte Gemeindehaus unter den Klängen des Kammermusikkreises, Leitung Ulrike Will. Auch das Pfarrhaus Am Goldsteinpark 1a musste abgegeben werden. Es diente der Gemeinde 67 Jahre und gehörte zu den ältesten Häusern in Goldstein. Als letzter Pfarrer musste ich am 13. Juni 2014 mit meiner Familie aus diesem Haus ausziehen. Damit war ich der letzte Pfarrer in einer Reihe von Pfarrern, die dort gewohnt hatten.

Im Gegenzug wurde das neue Gemeindezentrum im Juli 2014 mit einer 10-tägigen, sehr lebendigen und gut besuchten Festwoche eingeweiht. Unter dem Motto „Dankes lädt ein“ feierte der Stadtteil seine neue Mitte. Zur Eröffnung erschienen unter anderem Stadtdekan Achim Knecht und die Vorstandsvorsitzende des Evangelischen Regionalverbandes Pfarrerin Esther Gebhardt. In einer kleinen Feierstunde wurde das Gebäude am 11. Juli 2014 offiziell durch den ERV an die Dankeskirchengemeinde übergeben. Neben der Erweiterung von drei auf sechs Kindergartengruppen ist es vor allem der markante architektonische Stil, der weithin sichtbar viele Menschen in die Gemeinde einladen soll. Die Festwoche endete mit einem Festgottesdienst der von Pröpstin Scherle liturgisch geleitet wurde. In diesem Gottesdienst wurde auch Ernest Degraft Amoah verabschiedet, der für ein halbes Jahr in Goldstein wohnte und in Frankfurt in der kirchlichen Landschaft Erfahrungen sammelte. Er ging wieder zurück nach Ghana.  Am 19. September wurde das 60-jährige Jubiläum der Dankeskirche mit einem musikalisch geprägten Kirchweihfest begangen.

Die Renovierung der Dankeskirche

Die Renovierung der Dankeskirche war Thema im ersten Quartal 2013. Die größten Arbeiten, nämlich der komplette neue Innenanstrich und der Deckenanstrich wurden damals abgeschlossen. Auch der hintere Kirchraum wurde renoviert und neu gestrichen, wobei die Elektrik der Lichtanlage immer wieder Probleme verursachte. Das Taufbecken ist versetzt worden und es wurde geprüft, inwieweit ein Steinmetz den Altar überarbeiten kann. Daneben wurde eine Seilwinde durch die Firma Altfeld installiert, so dass der Adventskranz nun elektronisch in die Höhe gefahren werden kann.

Die Kirchenvorstandswahl 2015

Beim Urnengang
Einige Mitglieder des Wahlvorstandes
Sorgfältige Prüfung der Wahllisten
Abgabe der Wahlbenachrichtigung

Am 26. April 2015 haben 251 Gemeindeglieder ihre Stimme abgegeben, um dem Leitungsgremium unserer Gemeinde ein Gesicht zu geben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 12,54%. Im Vergleich zum Wahljahr 2009 war das eine Steigerung von 2,7%.  Der vom KV eingesetzte neunköpfige Wahlvorstand hat dabei für den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl im Wahllokal gesorgt und das Auszählen der Stimmzettel vorgenommen, um das vorläufige Wahlergebnis feststellen zu können. Der Benennungsausschuss hat in den Monaten davor einen Wahlvorschlag erarbeitet, der 15 Kandidaten und Kandidatinnen umfasste. Daraus wurden 12 Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen gewählt.

Aus der Konfirmandenarbeit Das Jahr 2015/2016

In der Jugendkulturkirche St. Peter
25 Jahre Deutsche Einheit
Sprayer am Kolpinghaus
Eine Mauer mit Graffiti künstlerisch gestalten. Dass hat was
Künstler am Werk
Im Städel Museum 2016
Die Konfis haben sich das Verhältnis von Kunst und Religion mit Hilfe von Pfr. Schnell erschlossen. ER ist der zuständige Museumspfarrer der EKHN.
Im Bibelmuseum Sachsenhausen 2015
Das Schofarhorn blasen war eine Herausforderung

Höhepunkte im Konfirmandenjahr 2015/16 waren unter anderem:

3.10.2015: Samstag 14.20-18.30 Uhr Innenstadt Frankfurt. Wall City 4 Kirchorte unter dem Motto „Wo du Mauern überwinden kannst“. Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Deutsche Einheit“

5.12.2015 Samstag 13.00-15.00 Uhr Besuch im Bibelerlebnismuseum Sachsenhausen mit Führung in der Luther-Ausstellung.

Di. 17.1.16: Commerzbank Arena Stadionkapelle zusammen mit Pfarrer E. Eckert. Hier ging es mit dem Fahrrad durch den Stadtwald hin zur Arena.

20.2.2016, Samstag Dekanatskonfirmandentag, Unterliederbach – 12.00 – 17.00 Uhr zum Thema „Toleranz“. Die Pfarrer- und Pfarrerinnen des ehemaligen Dekanats FFm-Höchst haben diesen Tag wieder vorbereitet. An der Station von Pfr. Walter wurde Karaoke gesungen. Die Konfirmanden und Konfirmandinnen hatten dabei sehr viel Freude und Spaß.

12.3. 16, Samstag im Städelmuseum FFM – 9.30 - 13.00Uhr. Mit Museumsuferpfarrer David Schnell.

Die 1. Mai Rallye der DKG am Sonntag, dieses Mal von den Kilos ausgerichtet.

Vom 2.5. – 4.5.2016 fand schließlich die Konfi-Freizeit in Bad Endbach/Hartenrod statt.

Der Gottesdienst am 22. Mai 2016 stand unter dem Motto: „Der Gottesdienst als Tankstelle“

Am 29. Mai 2016 wurden dann 20 Jungen und Mädchen in der Dankeskirche konfirmiert.

1. Mai Rallye 2020 in Zeiten von Corona Virtuelles Anklingeln und Blitzlichter aus Goldstein

Aufgrund der Corona- Krise muss die diesjährige 1. Mai-Rallye leider ausfallen. Damit wir den ersten Mai trotzdem ein bisschen feiern und wie gewohnt verbringen können, haben wir ein virtuelles Anklingeln veranstaltet. Hier sehen Sie somit einige Familien und Mitglieder unserer Gemeinde, die am virtuellen Anklingeln teilgenommen haben und das mit allen teilen möchten.

Die 1. Mai Rallye Zur Einweihung des Gemeindehauses 2014

Die Königin der Instrumente Die Orgelsanierung 2019 - Eindrücke

Der Spieltisch von hinten

Im Frühjahr 2019 wurde unsere Kirchenorgel durch die Firma Förster & Nicolaus aufwendig saniert und gereinigt. Die Arbeiten waren nach 6 Wochen abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen. Sonntag für Sonntag.