Gottkontakt Neue Impulspost der EKHN - ab April 2020

Gott bietet den Menschen Kontakt an. Gott sagt: „Lass uns eine enge Beziehung pflegen. Ich bringe Dir, Mensch, Vertrauen entgegen, vertraue Du auch auf mich. Sprich mich an.“ Das ist die Botschaft der Bibel: Menschen können sich getrost an Gott wenden – am besten, am einfachsten im Gebet. Beten stellt den Kontakt mit Gott her.

Doch wie kann man beten? Was kann man beten? Und wie kann ich Gott wahrnehmen? Lässt er sich hören, riechen, schmecken oder fühlen? Und was ist, wenn Gott nicht antwortet? Wenn ich keine Antwort vernehme?

Christinnen und Christen sind im Gebet mit Gott im Kontakt. Dabei erleben sie Gott als Gegenüber. Sie bekommen Orientierung und Hilfe, neuen Mut und Kraft. Man kann sagen: Sie haben dabei den zusätzlichen 6. Sinn entwickelt, der sie die Kommunikation zwischen Gott und Mensch wahrnehmen lässt – über ihr „Bauchgehör“, ihre „Intuition“. Vielleicht nennen es manche „Geistesblitz“ oder „Innerer Impuls“. Das kann man üben.

Die Impulspost „Gottkontakt“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) möchte die Sinne schärfen und dem 6. Sinn auf die Spur kommen. Sie macht Mut, selbst mit Gott in Kontakt zu kommen und diesen Kontakt vielfältig zu gestalten. Gottkontakt – das kann ein gesprochenes oder geschwiegenes Gebet sein. Ein gesungenes, gemaltes oder getanztes Gebet. Gebete, die schon Generationen gebetet haben wie das Vaterunser oder die Psalmen. Oder ganz eigene Worten. Danken, loben oder bitten, schimpfen oder schreien – jede und jeder kann auf ganz eigene Weise mit Gott in Kontakt kommen und den eigenen 6. Sinn zu entdecken.

Die Impulspost „Gottkontakt“ erscheint im April 2020 nach Ostern. Im Internet gibt es Mut machende Geschichten. Menschen erzählen, wie sie ihren Gottkontakt erleben und gestalten. Dazu Informationen, praktische Anregungen und Gebetsvorschläge. Alles unter: www.gottkontakt.de

Und jetzt? Trauer mit mir!

Und jetzt? - Trauer mit mir! So lautete die Impulspostaktion der EKHN aus dem Herbst 2019.

Meist beginnt es mit einem Anruf. Oder einem Briefumschlag mit schwarzem Rand und Worten, die über Verstand und Begreifen hinausgehen. Ein vertrauter Mensch ist aus unserer Welt gefallen und wir haben damit zu leben. Wenn das Sterben in
den eigenen Alltag einbricht, schwinden nicht selten Boden und Halt.

Und jetzt?

Trauern für die einen – Trösten für die anderen.

Der Theologieausschuss unserer Gemeinde hat zusammen mit Pfarrerin Westphal einen Themenabend, der die Trauer zur Sprache bringt gestaltet. Los ging es um 19.30 Uhr, am 29.10.2019 im Ev. Gemeindehaus. Einige kamen, die mit Interesse über dieses bewegende, existenelle Thema diskutiert haben. 

Bringen Sie sich ein!

Kommen Sie vorbei.

Machen Sie mit.

Stiften Sie Sinn.

ev3f@dankeskirche.dey/v